Peru ist ein faszinierendes Land in Südamerika, das reich an Kultur, Geschichte und Natur ist. Die Regionalhauptstadt und UNESCO-Welterbestadt Cuzco war vor der Eroberung durch die Spanier die Hauptstadt des Inka-Reiches.
Geografie und Natur
Die Hauptstadt Lima liegt am Pazifik, während sich das Inka-Reich auf dem Hochplateau der Anden auf bis zu 4000 Metern Höhe erstreckte. Im Osten des Landes liegt der Amazonas-Regenwald.
Dementsprechend vielfältig sind Flora und Fauna. Typisch für Südamerika sind die verschiedenen Arten der Kleinkamele wie Lamas, Apakas, Vikunjas und Guanakos.












Weiterhin gibt es eine ganze Reihe von Nagetieren, z.B. das Capybara, das größte Nagetier der Welt. Traditionell werden Meerschweinchen gehalten, welche als Vorspeise bei Familienfeiern serviert werden.



An der Pazifikküste liefert der Humboldt-Strom ständigen Nachschub an nährstoffreichem, kalten Wasser. Dies führt zu hohem Fischreichtum, und in der Folge auch zu großen Populationen an Wasservögeln wie Pelikane. Auch die Humboldt-Piguine leben dort.






Traditionelle Lebensweise
Viele Peruaner pflegen noch eine traditionelle Lebensweise. Typisch für die Landwirtschaft ist der Terrassenanbau.
Auch rituelle Handlungen wie Opfergaben spielen weiterhin ein große Rolle im Leben der Peruaner, insbesondere an Mutter Erde (Pachamama).
Mit traditionellen Schilf-Booten konnten nicht nur die Binnenseen und die Küstenabschnitte befahren werden, sondern auch von Peru aus die Inseln im Pazifik erreichen. Dies gelang auch Thor Heyerdahl im Jahre 1947 mit einem Nachbau, Kon-Tiki, mit der er von Peru aus bis Polynesien gelangte.






Die Kultur der Inka
Es sind noch sehr viele Ruinen der Inka-Städte erhalten. Neben der bekanntesten, Machu Picchu, gibt es zahlreiche weitere sehenswerte Überreste, zum Beispiel im Urubamba-Tal. Dazu gehört auch die Anlage von Saqsaywaman.









Am Titicaca-See
Der Titicaca-See ist er größte See Südamerikas und erstreckt sich über Peru und Bolivien. Er liegt auf fast 4000 Metern Höhe. Auf zahlreichen künstlich geschaffenen Inseln leben die Urus. Die Urus sind auch in der Lage, große Schiffe aus Schilf zu bauen. Diese werden heute auch für Touristen-Rundfahrten auf dem See verwendet.



Die Grabtürme von Sillustani
Sillustani ist eine Grabstätte von frühen Hochkulturen auf dem Hochplateau der Anden. Sie besteht aus zwölf zum Teil eingestürzten Grabtürmen, genannt Chullpas.
Die Chullpas stehen auf einer Halbinsel des Umayo-Sees, dahinter befindet sich eine Insel, der als Sitz der Götter gilt.



La Paz – Hauptstadt Boliviens
La Paz ist das politisches, administrative und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Stadt ist bekannt für ihre spektakuläre Lage in einem Tal, umgeben von hohen Gipfeln, und für ihre kulturelle Vielfalt.
Am Regierungssitz weht neben der offiziellen Nationalflagge Boliviens auch die Wiphala, die Flagge, die die indigenen Völker der Andenregion repräsentiert.






Weitere Impressionen aus Peru und Bolivien findet ihr hier.