Tallinn – die östlichste Hansestadt

Die Geschichte Tallinns ist eng mit dem Deutschen Orden und der Hanse verbunden. Die Stadtarchitektur der estnischen Hauptstadt zeigt die Trennung in den Domberg mit der mittelalterlichen Burg, auf dem die Herrscherschicht und der Klerus residierten, und die Unterstadt, die von deutschen Kaufleuten besiedelt war. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkultuererbe.

Reval, der alte Name der Stadt, war Teil der Hanse. Die Handwerkerzünfte wurden von deutschen Handwerkern angeführt, davon zeugen das Große Gilde-Haus und das Schwarzhäupter-Haus am Marktplatz.

Außerhalb der gut erhaltenen Stadtmauer wuden die einstigen Industriegebäude in moderne Wohn- und Geschäftsarchtektur umgestaltet, ohne den ursprünglichen Backstein-Charme der Fabrikgebäude zu verlieren.

Auf dem Domberg

Auf dem Domberg tummeln sich heute die Touristen. Aber die Panoramabilder verdeutlichen, wie die Oberstadt über die Unterstadt dominiert hat. Die Festungsanlage mit mehreren großen Wehrtürmen ist gut erhalten und kann besichtigt werden. Der große Wehrturm „Kiek in de Kök“ gilt als ein Wahrzeichen der Stadt.


In der Altstadt

Besonders beeindruckend ist der mittelalterliche Charme der Unterstadt. Es gibt sehr viele nette Restaurants innerhalb der historischen Stadtmauern. Im ‚Olde Hansa‘ wird man zurück ins Mittelalter teleportiert.

Das wichtigste Haus war im Mittelalter das Große Gilde-Haus. Hier fanden auch Veranstaltungen statt. Heute ist es ein Museum.


Die alte Stadtmauer

Rund um die gut erhaltene Stadtmauer gibt es einen schönen Park. Dort kann man dem touristischen Trubel gut entfliehen.


Im Rotermann-Viertel

Außerhalb der Stadtmauern findet man das Rotermann-Viertel. Dort wurden die alten Industriegebäude in moderne Loft-Wohnungen und Geschäfte umgebaut. Der alte Industriecharme ist aber gut erhalten geblieben.


Enjoy the Silence

Ein Geheimtipp ist das Depeche Mode-Pub am Rathausplatz. Dort ist jeder Cocktail nach einem Song von Depeche Mode benannt!

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